Was ist eigentlich die Schärfentiefe?

Die gewählte Blende und somit auch die Schärfentiefe ist eines der wichtigsten Gestaltungselemente in der Fotografie. Ihr lenkt damit den Blick auf den Bereich des Bildes, den ihr wollt und könnt auch gezielt unruhige Hintergründe ausblenden, in dem ihr sie unscharf macht.
Was ist jetzt eigentlich diese Schärfentiefe?

Damit bezeichnet man den scharf abgebildeten Bereich eines Bildes. Bei einer geringen Schärfentiefe, ist nur ein kleiner Bereich des Bildes scharf. Rest verschwindet in Unschärfe. Bei einer großen Schärfentiefe ist das Bild durchgehend scharf.

Merke:                Je größer die Blende (zum Beispiel f1.4), desto geringer ist die Schärfentiefe.

F1punkt4
Je kleiner die Blende (zum Beispiel f22), desto größer ist die Schärfentiefe.

F22

 

Am besten dafür geeignet sind dafür lichtstarke Objektive, also eines bei dem die größtmögliche Blendeöffnung eine kleine Zahl ist. Man bezeichnet diese Objektive als „lichtstark“ – große Öffnung, es gelangt also viel Licht auf den Sensor. Eine genauere Erklärung hierzu findet ihr im Artikel zur Blende.

Je näher ihr an euer Motiv herangeht und je größer die Brennweite, desto geringer ist auch die Schärfentiefe. Wenn ihr also ein Zoomobjektiv habt, geht weiter weg und zoomt dafür euer Motiv näher an euch heran. Das Motiv sollte vom Hintergrund auch möglichst weit entfernt sein, dann bekommt ihr ein noch schönes Bokeh.

Was ist denn jetzt Bokeh schon wieder? 😉
Ganz easy erklärt, das ist die Art und Weise, wie euer Objektiv die unscharfen Bereiche darstellt. Je mehr Lamellen eine Blende hat, desto runter und schöner wird euer Bokeh.

Die heutige Aufgabe ist, mit der Schärfentiefe zu experimentieren.

Eure Ergebnisse könnt ihr auf Facebook hochladen mit dem Hashtag #fotoskript_schaerfentiefe
Die Bilder bitte auf öffentlich stellen, ansonsten könnt nur ihr sie sehen.

 

Viel Spaß!

Bei Fragen gilt wie immer, entweder einen Kommentar hinterlassen oder ihr schreibt mir eine Mail an: office@fotoskript.com

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