Fotografieren im manuellen Modus lernen Teil 2: ISO

Zweites Thema, dass wir angehen ist der ISO – Wert.

Meine Eselsbrücke – ISO: Is the Sun On – Ist das Licht an bzw. habe ich genug Licht?

Man stelle sich das Ganze so vor, als wäre der ISO Wert eine Lampe. Hat man ein gutes Licht, sprich es ist alles ausreichend beleuchtet, braucht man keinen allzu hohen ISO Wert. (100-400).
Wird es dunkler oder bewölkt, dreht man die Lampe auf (den ISO Wert also höher).

Eigentlich ganz einfach oder?

Um natürlich den Fachbereich nicht außer Acht zu lassen.
Unter ISO versteht man grundsätzlich die Empfindlichkeit des Sensors.

Es heißt also nicht, dass man für mehr Licht sorgt, sondern, dass ein niedriger ISO Wert eine leichte Verstärkung des Signals verursacht und ein hoher ISO Wert, eine große Verstärkung.

Iso Sensor Kopie

Zusammenfassend:

100-400                an einem hellem sonnigen Tag
400-1600              abends oder bedeckter Himmel
höher                    innen oder nachts

Man bedenke jedoch, je höher der ISO Wert, desto mehr Bildrauschen. (das Bild ist leicht körnig)
Je niedriger der ISO Wert, desto schärfer ist auch das Bild.

Hier ein kleiner Schummelzettel zum Ausdrucken:

Iso werte Kopie

 

Beim nächsten Mal geht es weiter mit der Belichtungszeit und danach werden wir diese drei Komponenten zusammensetzen und darüber sprechen, was wir wann einstellen mit welcher Blende, Belichtungszeit usw.

Step by Step 🙂