5 Gründe im manuellen Modus zu fotografieren

Wie schon mal erwähnt, habe ich lange im Automatik Modus bzw im Kreativ-Automodus fotografiert.
Gewisse Fotos habe ich super damit hinbekommen, manches aber einfach nie. Oft waren die Bilder unter- oder überbelichtet oder die Bewegungen konnten nicht eingefangen werden.

Hier sind nun 5 Gründe, die auch euch überzeugen werden, nur mehr im manuellen Modus zu knipsen.

  • keine überblitzten Fotos mehr 
    Wenn ihr im Automatik-Modus fotografiert, übernimmt die Kamera sämtliche Einstellungen für Euch. Ist es ihr zu dunkel, klappt sich automatisch der Blitz auf und fügt so mehr Licht hinzu. Leider ist dieses Licht nicht wirklich schmeichelhaft, verursacht ausgebleichte Haut, die Leute schauen irritiert durch das Blinzeln oder die besagten roten Augen sind dann auf dem Bild.Fotografiert ihr jedoch im manuellen Modus könnt ihr alle Einstellungen selbst vornehmen. Ihr könnt die Belichtungszeit, den ISO Wert und die Blendenöffung so regulieren, wie ihr es wollt.  Das klingt anfangs vielleicht ein bisschen befremdlich, aber nach und nach werden wir diese Themen durchgehen.
  • Ihr bestimmt den Mittelpunkt Eures Fotos
    Was ich meine ist, dass nur bestimmte Bereiche eines Bildes scharf sind und somit in den Vordergrund stechen. Ganz wichtig in der Portraitfotografie. Bei Blumen auch sehr interessant, wenn ihr nur den Mittelpunkt der Blüte oder die einzelnen Blätter scharf haben wollt.

  • Bokeh
    Was ist denn nun Bokeh schon wieder?
    Ihr bekommt diesen verschwommenen Hintergrund oder auch die kleinen Lichtkreise in eurem „unscharfen“ Hintergrund. Ihr hebt quasi eure Person oder euer Objekt vom Hintergrund ab. Wieviel Bokeh ihr in euren Fotos habt hängt allein von eurer Blendenöffung ab.
  • Lichtmenge kann genau eingestellt werden
    Wenn ihr ein Foto wollt mit einem schönen Hintergrund-Licht, lasst ihr mehr Licht einfallen. Wenn ihr dunkle Silhouetten wollt, die sich vom Hintergrund hervorheben, könnt ihr in euren Einstellungen festlegen dass das Hauptmotiv unterbelichtet ist.Nun der wichtigste Punkt:
  • Kreativ sein
    Das ist eigentlich der größte Spaß. Sachen ausprobieren und unabhängig vom Automatik-Modus sein und immer das Ergebnis erzielen, dass man möchte. Kreativität mit der Belichtungszeit, oder Filtern vor der Linse. Es gibt nichts Schöneres als solche Spielerein. 
IMG_2061_bearbLangzeitbelichtung im Monbachtal von Uwe Hermann
Kameradaten: Canon EOS 700D; f3.5/20s/50mm/ISO100 und ND/Graufilter

Ich hoffe ihr begleitet mich auf diese Reise in der spannenden Welt der Fotografie. Ich lerne wie jeder andere Fotograf auch täglich neues und gebe dies liebend gerne hier an euch weiter.

Wo sollt ihr nun starten? Klickt einfach hier und ihr seht eine Übersicht über alle Bereiche, die bisher schon behandelt wurden.

Eure Karin

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